Offshore-Windenergie im Fokus der nationalen und europäischen Energiepolitik

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Gestern fand ein Ministertreffen der Nordsee-Energiekooperation unter deutschem Vorsitz zur Rolle der Offshore-Windenergie zur Erreichung der Ziele beim Ausbau erneuerbarer Energien und der Klimaziele Europas bis 2050 statt.

Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems, kommentiert die Ergebnisse wie folgt:

„Beim Treffen der Nordsee-Energiekooperation haben die Energieminister die Schlüsselrolle von Offshore-Windenergie für die Klimaziele Europas betont und die Notwendigkeit eines koordinierten Ansatzes für grenzüberschreitende Projekte erkannt. Wir begrüßen die Einigkeit der Minister und erwarten eine zügige Schaffung und Umsetzung eines regulatorischen Rahmens. Nur durch zügigen Ausbau und grenzüberschreitende Projekte können wir die Potenziale der Offshore-Windenergie ausschöpfen und ihren Beitrag zum European Green Deal, zur klimaneutralen Energieversorgung und zur Herstellung von grünem Wasserstoff sicherstellen.“

Auf nationaler Ebene fand bereits am Freitag im Bundesrat die erste Lesung zur Änderung des WindSeeG statt. Dort empfahl der Bundesrat statt der ursprünglich vorgesehenen zweiten Gebotskomponente die Einführung von Differenzverträgen. Der Entwurf beinhaltet auch die Erhöhung der Ausbauziele auf 20 GW bis 2030 und 40 GW bis 2040. Eine Expertenanhörung zur Gesetzesänderung ist für September geplant.

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