VDMA: KWK-Hängepartie geht endlich zu Ende

Wärtsilä

Mit der angekündigten EU-Notifizierung des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes wird endlich Klarheit über die Förderung geschaffen. Der für Investoren und Hersteller lähmende Investitionsstopp wird damit beendet.

Frankfurt, 31. August 2016 – „Die Hängepartie um das KWK-Gesetz geht mit der Ankündigung der EU-Notifizierung durch Bundeswirtschaftsminister Gabriel wohl zu Ende. Das würde endlich Investitionssicherheit schaffen.“, sagte Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems zur Verständigung zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission zum Energiepaket.
Jetzt kommt es darauf an, dass die Ankündigung auch schnell und sachgerecht umgesetzt wird und sowohl die KWK-Gesetzesänderungen als auch die Einigung zur EEG-Umlage von Eigenerzeugungsanlagen nach 2017 wieder Klarheit im Markt schaffen.
Zu den Ausschreibungen für KWK-Anlagen von 1 bis 50 MW, die ab dem kommenden Jahr vorgesehen sind, sagte Zelinger: „Grundsätzlich können Ausschreibungen bei einem Förderinstrument mehr Wettbewerb und Marktnähe schaffen. Es wird jetzt darauf ankommen, ein Ausschreibungsdesign zu finden, das der zukünftigen Rolle der KWK in einem flexibilisierten Energiesystem gerecht wird. Der VDMA steht bereit, seine Marktexpertise und auch die Erfahrungen aus der Vorbereitung der EEG-Ausschreibungen einzubringen“.

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