VDMA begrüßt Entwurf zur Flexibilisierung von Biogasanlagen im Energiesammelgesetz

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Referentenentwurf für das Energiesammelgesetz liegt seit Anfang November vor

Seit Anfang November liegt der Referentenentwurf für das Energiesammelgesetz vor, der unter anderem wichtige Regelungen für die Flexibilisierung von Biogasanlagen beinhaltet. Hierzu zählt die Festlegung des Flexibilitätsdeckels auf 1.000 MW bei einer Inbetriebnahmefrist von 16 Monaten. Konkret bedeutet dies, dass Anlagenbetreiber eine Sicherheit bezüglich der Inanspruchnahme der Flexibilitätsprämie erhalten, sofern die Anlage spätestens 16 Monate nach Erreichen des Flexibilitätsdeckels in Betrieb gegangen ist.

Da bis Ende August 2018 bereits 736 MW des Deckels ausgeschöpft waren, dürfte dies vermutlich verstärkte Flexibilisierungsinvestitionen auslösen. „Wir sind sehr erfreut, dass mit dieser Maßnahme die Bremse für Investitionen in die Flexibilisierung von Biogasanlagen endlich gelöst wird und Investitionsentscheidungen zur bedarfsgerechten und flexiblen Einspeisung gefördert werden“, kommentiert Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems, die geplante EEG-Änderung. Hinzu kommt das Vorziehen des Ausschreibungstermins für Biomasseanlagen von September auf Mai. Auch dies ist eine positive Nachricht für Kunden und Hersteller.

Derzeit ist unklar, ob die von der Politik angestrebte Verabschiedung des Energiesammelgesetzes noch in der letzten Sitzung von Bundestag und Bundesrat im „Umlaufverfahren“ am 14. Dezember gelingt. Ungeachtet dessen ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Flexibilisierungsinvestitionen in Biogasanlagen zu planen, um sie dann auch kurzfristig umsetzen zu können. Auf der Messe EnergyDecentral zeigen die Aussteller ab dem 13. November die neuesten Trends und Lösungen für die dezentrale Energieversorgung.

Ein Foto von Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems, finden Sie hier.

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