Ausschreibungsergebnisse Wind an Land: Ausbau der Windenergie hängt im Genehmigungstief fest

Vestas Wind Systems AS

Die Ergebnisse der ersten Ausschreibung für Windenergie an Land in diesem Jahr wurden heute veröffentlicht.

Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde in diesem Jahr für Windenergie an Land bekanntgegeben. Bei einem Ausschreibungsvolumen von 700 Megawatt (MW) wurden nur 72 Gebote mit einem Gesamtvolumen von 499 MW eingereicht. 67 Gebote mit einem Volumen von 476 MW erhielten einen Zuschlag. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 6,11 ct/kWh. Der neue Höchstwert in diesem Jahr beträgt 6,2 ct/kWh.

Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems, kommentiert die heutigen Ausschreibungsergebnisse für Windenergie an Land wie folgt: „Die aktuelle Ausschreibung ist um 30 Prozent unterzeichnet. Dieser Trend aus dem vergangenen Jahr setzt sich also weiter fort. Der Ausbau der Windenergie an Land hängt in einem Genehmigungstief fest. Wenn Deutschland seine Rolle im globalen Wettbewerb halten will und ein echtes Interesse am Erreichen der Klimaziele hat, muss sich fundamental etwas ändern.

Die Arbeitsgruppe (AG) Akzeptanz der Koalition muss eine Ermöglichungs-AG und keine Verhinderungs-AG sein. Analog zu den Anstrengungen bei den Netzen fordern wir einen Aktionsplan Windenergie, der systematisch die aktuellen Probleme angeht. Dieser muss auch zwischen den Bundesministern Peter Altmaier und Svenja Schulze verhandelt werden – hier ist ein neues Verständnis erforderlich, dass Klimaschutz Naturschutz ist und dazu neue Ansätze notwendig sind.“

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