Windgipfel: Lösungen für Anlagenbau-spezifische Hemmnisse des Windenergieausbaus

Vestas

Ergänzung zum 10-Punkte-Plan der Wirtschafts- und Umweltverbände

Anlässlich des bevorstehenden Treffens von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit Vertretern der Windenergiebranche hat VDMA Power Systems Lösungen für Anlagenbau-spezifische Hemmnisse des Windenergieausbaus veröffentlicht. Diese ergänzen den „10-Punkte-Plan“ der Wirtschafts- und Umweltverbände für die Wiederbelebung des Windenergieausbaus an Land sowie die Forderung nach einem Sonderbeitrag von bis zu 2 GW für Windenergie auf See.

„Es steht außer Frage, dass die Erleichterung von Genehmigungen, das Nutzbarmachen von Flächen und die Balance zwischen Klima- und Artenschutz essenziell sind, um wieder Bewegung in den Ausbau der Windenergie in Deutschland zu bringen. Ergänzend umfassen unsere Anlagenbau-spezifischen Forderungen unter anderem die gesetzliche Verankerung des 65%-Ziels bis 2030 sowie die entsprechende Anpassung der Ausbaupfade für Windenergie an Land und auf See. Darüber hinaus müssen der Netzausbau vorangebracht und die Potentiale von Bestandsnetzen besser genutzt werden,“ erläutert Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems, die Forderungen aus Sicht des Maschinenbaus.

„Anreize für technische Innovationen sollten mit echten Innovationsausschreibungen geschaffen werden, und die Erhöhung der Anlagenleistung im Betrieb sollte ohne weitere EEG-Kosten wirtschaftlich möglich sein. Ebenso sollten teure und aufwändige Sonderanforderungen an die Standsicherheit von Türmen in Deutschland vermieden werden“, fordert Zelinger. Auch die Anpassung des regulatorischen Rahmens für die Flugsicherung und Einführung von Akzeptanztechnologien - beispielsweise für die bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung und die Genehmigung von Rotorblättern über 65 Meter Länge - ist dringend überfällig, um den Markt wieder zu beleben.

 

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