Ausschreibung Windenergie an Land: Politik muss aufwachen und handeln!

GE

Die Ergebnisse der ersten Ausschreibung für Windenergie an Land im Jahr 2020 wurden heute veröffentlicht.

Heute hat die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der ersten Ausschreibung für Windenergie an Land im Jahr 2020 veröffentlicht: Mit Geboten von nur 523 MW war die 900 MW-Ausschreibung klar unterzeichnet, der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 6,18 ct/kWh.

Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems, kommentiert das Ausschreibungsergebnis wie folgt:

„Das aktuelle Ergebnis zeigt, dass die leicht positive Entwicklung der letzten Ausschreibung vom Dezember 2019 leider nicht nachhaltig war. Das Ausbautief für Windenergie an Land muss jetzt endlich überwunden werden – zugunsten von Wertschöpfung und Beschäftigung in der Branche und zugunsten von Klimaschutz. Wir fordern die Politik zu entschiedenem Handeln auf!

Die Aufgabenliste des Bundeswirtschaftsministeriums liegt seit nunmehr vier Monaten auf dem Tisch. Bund und Länder sind aufgefordert, wieder stärkeren Zubau durch zügige Maßnahmen für schnellere Rechtssicherheit von Genehmigungen, mehr verfügbare Flächen und mehr Akzeptanz zu ermöglichen. Pauschale Abstandsregeln sind dabei keine Lösung. Der Bedarf an erneuerbaren Energien steigt massiv durch die Anforderungen der Industrie für klimaneutrales Produzieren, Sektorkopplung und Wasserstofferzeugung. Der hierfür erforderliche Zubau wird allerdings nur mit klaren politischen Entscheidungen stattfinden können.“

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