Windindustrie – Das Zugpferd der Energiewende gemeinsam stärken

Siemens Gamesa

Für die Konferenz der Regierungschefinnen und -chefs der Länder in Berlin am 12. März hat VDMA Power Systems ein Positionspapier formuliert

Als Technologieverband setzt sich der VDMA für die Stärkung und den Erhalt von Spitzentechnologien in Deutschland ein. Die Windindustrie ist ein Leuchtturm international erfolgreicher Spitzentechnologie „Made in Germany“. Der Ausstieg aus Atomenergie und Kohleverstromung bedingt ein klares Bekenntnis zum Ausbau der Windindustrie für den Industriestandort Deutschland.

Eine auf die Zukunft der deutschen Industrie gerichtete Wirtschafts- und Energiepolitik braucht jetzt die Kraftanstrengung von Bund und Ländern für Windenergie an Land und auf See. Entschiedenes und glaubwürdiges Handeln der Politik ist jetzt notwendig, um der Industrie die notwendige Planungssicherheit zu geben, die es ihr erlaubt ihre Produktionskapazitäten und die damit verbundenen Arbeitsplätze am Standort Deutschland zu erhalten. Ohne einen ambitionierten Heimatmarkt wird auch das Exportgeschäft an Bedeutung verlieren. Der bereits im Oktober 2019 vorgelegte 18-Punkte-Plan des Bundeswirtschaftsministeriums skizziert viele der notwendigen Schritte.

VDMA Power Systems begrüßt die gesetzliche Verankerung des 65%-Ziels für den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung bis 2030, hält aber die im Klimaschutzprogramm festgestellten Bedarfe für zu gering. Für das erforderliche Ausbauziel von 80 GW Windenergie an Land bis 2030 ist ein Zubau von 4-5 GW notwendig. Es müssen ausreichend Flächen für den Ausbau der Windenergie an Land verfügbar sein, Genehmigungshemmnisse beseitigt sowie Arten- und Klimaschutz in Einklang gebracht werden. Für Windenergie auf See ist das zugesicherte Ausbauziel von mindestens 20 GW bis 2030 notwendig und muss gesetzlich verankert werden.

Für die Konferenz der Regierungschefinnen und -chefs der Länder in Berlin am 12. März hat VDMA Power Systems ein Positionspapier formuliert.

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