Bundesratsinitiative zu Post-EEG-Betrieb von Windenergieanlagen: Repowering muss Fortschritt und Zielerreichung unterstützen!

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Der Bundesrat hat heute über eine Initiative des Landes Niedersachsen zur Vereinfachung von Repowering und Anschlussförderung von bestehenden Anlagen in der Windenergie abgestimmt

Neben einer Vergütung für den Weiterbetrieb von Altanlagen, regt der Bundesrat auch das sogenannte „kleine Repowering“ an.

Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems, kommentiert den Initiativbeschluss des Bundesrates wie folgt:

„Wir begrüßen die grundsätzliche Forderung des Bundesrates, Repowering-Projekte genehmigungsrechtlich zu vereinfachen. Die effiziente Nutzung von Standorten mit modernen Anlagen ist für eine Steigerung der Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien absolut notwendig.“
Zelinger weiter: „Es darf daher keine pauschalen Regelungen für kleine Anlagen geben, wie das sogenannte kleine Repowering. Vielmehr muss es grundsätzlich und unter Berücksichtigung aller Emissionsregelungen möglich sein, an Standorten auch größere und damit effizientere Anlagen zu genehmigen und zu errichten. Bund und Länder dürfen sich nicht gegen Markttrends stellen, dies schadet den in Deutschland ansässigen Herstellern von Windenenergieanlagen. Auch eine Anschlussförderung, die die wirtschaftliche Lebensdauer von Anlagen künstlich verlängert wirkt hier kontraproduktiv.“

Alternative Geschäftsmodelle nach dem Auslaufen des EEG-Rahmens, wie die in der Initiative genannte Grünstromvermarktung sowie PPA’s, müssen auch für Neuanlagen zugänglich sein. Hier hat Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern deutlichen Nachholbedarf.

VDMA Power Systems hat kürzlich ein Positionspapier zur Repoweringstrategie für Windenergieanlagen an Land veröffentlicht.

 

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