Dena-Vorschlag: EEG-Umlage ab 2021 auf 0 ct/kWh

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Eine deutliche finanzielle Entlastung von Privathaushalten und Wirtschaft sieht die gemeinsame Studie der Deutschen-Energie-Agentur (dena), der Stiftung Umweltenergierecht und dem Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Universität zu Köln vor.

Durch den kompletten Verzicht auf die EEG-Umlage gehe darüber hinaus noch eine beträchtliche Bürokratieentlastung einher: 26 Paragrafen im EEG 2017 könnten entfallen.

Die Diskussion rund um eine erhebliche Senkung der EEG-Umlage ist schon lange im Gange. Die Hauptkritik richtet sich gegen die mangelnde Lenkungswirkung im Wettbewerb zwischen Strom und insbesondere fossilen Energieträgern, sowie die stark steigende finanzielle Belastung durch die Umlage. Der stetige Anstieg der EEG-Umlage hemmt dabei den Einsatz von erneuerbarem Strom in neuen Einsatzfeldern. Der vorliegende Vorschlag setzt darauf auf und ginge – sofern umgesetzt – mit erheblichen Vereinfachungen einher.

Im Vorschlag wird zur Gegenfinanzierung die Stromsteuer auf 4,1 ct/kWh verdoppelt, was insgesamt aber zu einer beachtlichen Gesamtersparnis für Endverbraucher führt. Zudem werden die Einnahmen aus dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) genutzt, um die EEG-Umlage zu kompensieren.

Im Dokument anbei erhalten Sie als Mitglied des VDMA – auf zwei Seiten – einen knappen, aber prägnanten Einblick in die Studie sowie unsere Analyse bezüglich der Studieninhalte und ihrer Bedeutung für den Energieanlagenbau.

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