Flächenbedarf kosteneffektiv verringern: EE-Technologien im Vergleich

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Onshore-Wind sollte durch Offshore-Wind ersetzt werden, um die Akzeptanz einer EE-Vollversorgung in der EU zu möglichst geringen Mehrkosten zu erhöhen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Publikation von Tim Tröndle vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS).

Kostenoptimal ist ein erneuerbares Energiesystem demnach, wenn Onshore-Wind und Freiflächen-PV gleichermaßen zur europäischen Erzeugungskapazität beitragen. Beim Flächenverbrauch schneidet Offshore-Wind allerdings deutlich besser ab – und zwar zu deutlich geringeren Kosten als mit PV-Dachanlagen.

Der Flächenbedarf erneuerbarer Energien ist im Vergleich zu konventionellen Technologien hoch. Darin verbirgt sich Konfliktpotenzial – insbesondere auf lokaler Ebene. Zum einen, weil EE-Technologien lokal mit anderen Landnutzungsformen konkurrieren können, und zum anderen, weil manche Anwohner durch Onshore-Wind und Solaranlagen einen negativen Einfluss auf das Landschaftsbild erwarten. Die vorliegende Studie zeigt, dass sich der Flächenbedarf durch den gezielten Einsatz bestimmter EE-Technologien – zu moderaten Mehrkosten – deutlich reduzieren lässt.

Während der methodische Ansatz der Studie aus unserer Sicht sehr interessant ist, sieht der VDMA Fachverband Power Systems einige der Annahmen kritisch. Mehr dazu im angehängten Dokument.

Im Dokument anbei erhalten Sie als Mitglied des VDMA – auf zwei Seiten – einen knappen, aber prägnanten Einblick in die Studie sowie unsere Analyse bezüglich der Studieninhalte und ihrer Bedeutung für den Energieanlagenbau.

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