WEF-Papier: Kostenparität von On- und Offshore-Wind bis 2030

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Das Weltwirtschaftsforum befragte unter anderem Experten von IEA, IRENA, BNEF, sowie Hersteller nach einer gemeinsamen Prognose für Trends und Stromgestehungskosten von Wind und PV-Anlagen. Ergebnis ist ein dreiseitiges Kurzpapier des Global Future Council on Energy Technologies im WEF, das die Erkenntnisse grafisch ansprechend präsentiert.

Der Ausblick bis 2030 kommt zu dem Schluss, dass die Kosten für Onshore-Wind bis 2030 um 25% und für Offshore-Wind um bis zu 50% fallen werden. Als Hauptgründe dafür werden technologische Fortschritte und Skaleneffekte angegeben. Bereits heute liegen die Stromgestehungskosten von Wind und Photovoltaik in vielen Fällen unter denen für moderne Kohle- und Gaskraftwerke.

Weiterhin geht das Kurzpapier davon aus, dass sich die Stromgestehungskosten von On- und Offshore-Wind bis 2030 in großen Teilen der Welt auf rund $30/MWh angeglichen haben werden. Insbesondere Offshore-Wind dürfte damit künftig an Bedeutung gewinnen. Abschließend betont das Papier, dass alle EE-Technologien – sowohl On- und Offshore-Wind als auch Photovoltaik – sich gegenseitig optimal ergänzen und damit zu einem bezahlbaren, nachhaltigen und verlässlichen Energiesystem beitragen können.

Das Kurzpapier vom August 2020: „Energy Technologies 2030: Wind and solar PV will keep taking the lead“ des Global Future Council on Energy Technologies mit anschaulichen Diagrammen finden Sie hier.