Ausschreibungsergebnisse Windenergie: Bund und Länder hinken eigenen Zielen weiter hinterher

Nordex

Die fünfte Ausschreibung für Windenergie an Land in diesem Jahr war wiederholt unterzeichnet.

Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse der Ausschreibung für Windenergie an Land zum Gebotstermin 1. September 2020 bekanntgegeben. Die Ausschreibung war wiederholt unterzeichnet: bei einem Ausschreibungsvolumen von 367 Megawatt (MW) erhielten nur rund 285 MW einen Zuschlag. Der durchschnittliche Zuschlagswert stieg auf den Höchstwert von 6,20 ct/kWh an. Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems, beurteilt die Ergebnisse wie folgt:

„Alle fünf Ausschreibungen für Windenergie an Land waren in diesem Jahr unterzeichnet. Wie passt das zusammen mit den ambitionierten Klimazielen in Deutschland und Europa und dem steigenden Bedarf an Strom aus erneuerbaren Energien in der Industrie? Der Spitzentechnologie aus Deutschland fehlen die Rahmenbedingungen für Investitionen. Ein planmäßiger Ausbau der Windenergie erfordert schnelle Genehmigungsverfahren und ausreichend Flächen! Bund und Länder müssen nun schnell die in der EEG-Novelle angelegte Vereinbarung treffen, wie die Ziele verbindlich erreicht werden sollen und welchen Beitrag die einzelnen Bundesländer leisten werden."

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